Eins zwei drei Eckstein, alles muss versteckt sein …

Maske

Dieses Kinderspiel mochte ich nie. Ich mag es nicht, Dinge zu suchen. Ostern ist mir ein Graus. Chaos im Alltag noch mehr. Dinge müssen an ihrem gewohnten Platz liegen. Sollten sie da nicht liegen und ich muss sie erst suchen – kein toller Start in den Tag.

Doch es gibt Ausnahmen. Wenn ich Überraschungen für Geburtstage verstecke oder Geschenke für Weihnachten. Dann freue ich mich im Vorfeld schon darauf, diese aus ihrem Versteck zu zaubern und Anderen damit ein Lächeln in deren Gesicht zu zaubern.


Versteckt in deiner Rolle

Es gibt viele Rollen die wir belegen. Verschiedene Arten von Rollen. Jede Frau hat so ihre Lieblingsrolle. Die Rolle, in der alles passt. Wir uns mit Haut und Haaren wohlfühlen. Sei es die Mamarolle, weil wir da kochen und backen können und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Zudem können wir unser Bedürfnis ‚für Andere zu sorgen‘ in vollem Umfang ausleben. Oder die Rolle der arbeitenden Frau, weil wir mit unserem Wissen und Kenntnissen neue Dinge erschaffen. Das stärkt unsere Selbstbewusstsein und sättigt unser Bedürfnis nach Autonomie und Selbstständigkeit. Diese Rollen machen uns glücklich, zaubern uns ein Lächeln auf die Lippen und lassen uns Strahlen. Wir sind dann in diesen Momenten wir. Authentisch. Echt. Können zielsicher Entscheidungen treffen, flink auf Veränderungen reagieren und spontan unsere Pläne neue ausrichten.

Soweit, so gut. Doch, was ist mit den Rollen, die uns nicht liegen? Den Rollen, die wir nicht aus vollem Herzen mit Lebendigkeit füllen? Die Rollen, die wir nicht so einfach aus dem Handgelenk schütteln?

Entweder sieht man es uns an oder wir verstecken uns in diesen Rollen. Machen gute Miene zu miesen Situationen. Lassen Dinge zu, die uns nicht gut tun. Halten uns mit Äußerungen zurück. Verhalten uns verhalten. Sind weder authentisch noch ehrlich. Nicht zu uns und schon gar nicht zu unserer Umwelt.

Dieses Verhalten zeigt, dass wir nicht kongruent sind. Nicht mit unseren Werten und unserer Kommunikation. Nicht mit unseren Worten und unseren Gedanken. Menschen spüren das, doch die wenigsten sagen was. Und wenn dann doch nachgefragt wird, ob alles in Ordnung ist – dann verstecken wir uns noch mehr in den Rollen.

Aussagen wie „Was soll ich denn schon machen, dass ist nun mal so.“ oder „Es wird von mir erwartet, dass ich mich so verhalte.“ kommen dann als Reaktion.

Das Ergebnis ist, dass es uns nicht gut tut. Müdigkeit, schlechte Laune, Wortkargheit … um nur einige Symptome zu nennen. Wir werden buchstäblich krank und tun uns das auch noch selber an. Zudem werden andere Menschen nicht mehr fragen. Keine Hilfe anbieten, weil sie hören deine Worte und akzeptieren sie. Glauben, dass du die Wahrheit sprichst und alles in deinem Leben ok scheint.

Das du dich hinter diesen Worten und damit in diesen Rollen nur versteckst, dass ist doch klar, oder? Du bist nicht bereit zu schauen, nach Möglichkeiten, die deine Rolle positiv besetzen. Du bist nicht bereit Verantwortung zu übernehmen, für dich und deine Rollen. Du bist nicht bereit ehrlich zu kommunizieren, über deine Gefühle und Bedürfnisse. Und warum? Aus falscher Scham und der Idee, dass die Anderen dich eh nicht verstehen würden. Weil du denkst, dass die Anderen denken … ja, was?

Am Ende deines Lebens nützt dir das ganze Versteckspiel gar nichts. Da wirst du erkennen, dass du dich nie hättest verstecken müssen, weil du mit dieser Strategie das Leben nicht in seinem vollem Umfang lebst.

Also, meine Idee für dich:

• Überprüfe deine Rollen.

• Schau, wo du dich versteckst. Das sind die Rollen, in denen du nicht hundertprozentig         DU bist. Die Rollen, die dir Kopfschmerzen bereiten.

• Übernimm Verantwortung. Für dich. Dein Leben. Deine Träume.

• Triff Entscheidungen. Vor allem solche, die FÜR DICH sind.

• Lebe deinen Weg und deine Rollen – nach deinen Vorstellungen.

Falls du Unterstützung auf deinem Weg benötigst, dann schreibe mir an: info@jana-ludolf.de und wir gehen deinen Weg ein stück gemeinsam.

Alles Liebe

Deine Jana

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