Hände hoch, wer kennt’s?

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Wer kennt’s? Hände hoch!

Du siehst im Ausverkauf oder im Urlaub ein Ding, was du gerne hättest.

Egal was.

Es ist schön. Es gefällt dir.

Doch bevor du es zur Kasse bringst, fallen die hundert Gründe ein, es nicht zu kaufen. Zu teuer, zu billig, dein Schrank zu voll und eigentlich hast du ja schon zu viel von allem. Also legst du es zurück ins Regal, verlässt den Laden, die Region, das Land.

Noch Wochen später grämst du dich, weil du das gute Stück doch gerne gehabt hättest und nun keine zweite Chance vorbeikommt. (Mir geht es mit wunderschönen Ohrringen aus Spanien so. Der Urlaub ist 20 Jahre her, der Gedanke an die verpasste Chance ab und an noch da)

Wer kennt’s? Hände hoch!

Der Job ist ok, aber nicht der Hit. Du schaust ab und an in die Stellenangebote durch und findest eine Ausschreibung, die dich reizt. Es scheint, als würde alles passen, doch du zögerst. Weil eigentlich gehts ja, irgendwie.

Als du ein paar Wochen später doch noch mal nach der offenen Stelle schauen willst, ist diese weg und ein Gefühl von Traurigkeit und verpasster Chance macht sich in dir breit.

War das die eine einzige Chance?

Wer kennt’s? Hände hoch!

Erster Besuch im neuen Kindergarten/Schule/ Betreuungsangebot für deinen Nachwuchs. Du bist aufgeregt. Alles neu und unbekannt. Beim Betreten des Gebäudes, beim ersten Schnuppern der neuen Möglichkeiten, während des ersten Gesprächs macht sich ein mulmiges Gefühl breit. Du kannst es nicht beschreiben und scheinbar gibt es auch keinen Grund dafür. Deswegen drückst du es weg.

Wochen später bekommst du Zweifel an deiner Entscheidung, weil dein Kind nicht gerne dort hingeht, du das Angebot doch nicht passend findest und die Ansprechpartner nicht auf deiner Welle schwimmen.

Es gibt unzählige solcher Begebenheiten, in denen wir ein erstes Gefühl haben und diesem nicht trauen.

Warum?

Ja, weil man Entscheidungen angeblich nicht nach dem Bauchgefühl treffen kann. Weil es stichhaltige Argumente braucht und Erklärungen, warum wir so entschieden haben.

Doch oft sind diese Argumente für die anderen und weniger für uns.

Weil, wenn wir uns kennen und auf uns hören würden, dann wissen wir instinktiv, was uns gefällt und uns guttut.

Wir fühlen es quasi. Es fühlt sich oft freudig und leicht an. Genau das wäre dann der nächste Schritt.

Doch wir sind oft so verkopft, dass wir mit diesem entscheiden.

Und ja, in der einen oder anderen Situation braucht es einen klaren Kopf.

Doch oft braucht es einfach nur ein gutes Gefühl.

Ist das vorhanden, dann kommt der Rest ganz einfach hinterher.

Alles Liebe,

Jana

PS: Ich wohne seit 3 Jahren in China. Nachdem wir alle Argumente hin und her gewälzt hatten, haben wir uns einfach auf unser Bauchgefühl verlassen und das schrie ganz laut JA. Eine der bessern Entscheidung in meinem Leben.

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