Rechtfertigungen sind nicht förderlich

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Wie oft erklärst du dich?

Wie oft stellst du deine Sicht da und wie oft schiebst du hinter dein Nein, noch eine Rechtfertigung?

Wie oft glaubst du, dein Ja noch mit einem Nachtrag stärker machen zu müssen?

Wie oft hast du das Gefühl, dich für deine Entscheidungen stets und ständig zu erläutern?

Als Kind haben wir mit Ja und Nein geantwortet, wenn wir etwas wollten oder ablehnten. Die Erwachsenen konnten das entweder so stehen lassen oder (und das ist sehr oft passiert) sie schoben ein Warum hinterher.

  • Warum magst du denn kein rosa?
  • Warum schmeckt dir denn das Essen nicht?
  • Warum möchtest du denn jetzt die Jacke nicht anziehen?

Solche Fragen führten dazu, dass wir unsere Antwort erklären mussten, auch wenn sich das nicht stimmig anfühlte, weil wir ja schon geantwortet haben.

Mit der Zeit wurde dieses Schema so normal für uns, dass es ganz logisch für uns wurde, unsere Antwort stets ausführlich darzustellen.

Als Erwachsene, die wir jetzt sind, nervt es, wenn wir genau nach diesem Schema kommunizieren und unser Nein nicht gültig ist.

Zu erkennen, dass Rechtfertigungen für Lebensentscheidungen nicht nötig sind, weder dir gegenüber noch anderen, ist der erste Schritt raus aus dem Schema.

Sobald wir das Schema verlassen, landen wir in der Gelassenheit, weil wir nicht mehr darüber nachdenken, mit welchem Argument wir unser Gegenüber von unserer Entscheidungen überzeugen wollen.

Und wenn wir das Schema verlassen, sind wir bei uns und dem was wir wollen oder eben nicht.

Alles Liebe,

Jana

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