Gedankenspiele und Kritik

Gestern bei Social Media hab ich über Rollenbilder gesprochen. Wie diese entstehen. Warum wir sie in uns tragen. Das, dass ein Grund sein kann, wenn wir im Alltag erschöpft und müde sind. Ich habe erklärt, dass das mein Ansatz ist, um meinen Alltag leichter zu gestalten. Dafür brachte ich ein eigenes Beispiel an, um dies noch sichtbarer und greifbarer zu machen.

Auf diese Story habe ich einige positive Rückmeldungen bekommen und es sind schöne Gespräche daraus entstanden.

Doch es gab auch eine Nachricht, die negativ war. Eine einzige! Und egal, was die Schreiberin schrieb, diese Nachricht habe ich mehrfach gelesen und mich gefragt, an welcher Stelle ich eventuell etwas falsch dargestellt hatte oder meine Äußerung nicht wertschätzend war.

Als dieser Gedankengang durch war, kam der nächste Schleudergang.

Der, in dem ich überlegt habe, warum die Schreiberin so reagiert. Wie es ihr geht. Was ihre Gründe sind, solche Nachrichten zu schreiben und mit welcher Rolle sie wohl ein Problem hat. Mein Mitgefühl schlug dann um in Wut, weil sie ja das Thema damit hat und nicht ich.

Merkt ihr was beim Lesen?

Diese Gedankenspiele kennt jede von uns. Egal um was es geht. Kommt Kritik oder zumindest keine Zustimmung, dann versucht uns der Versand dafür Lösungen zu bieten. Von Mitgefühl über Mitleid bis hin zu „wie kann man nur so sein“.

Das ist alles kein Problem, das darf sein. Doch dann darf auch zeitnah der Moment kommen, genau diese Spirale zu erkennen und auszusteigen.

Bei all dem geht es nicht um die andere Person, sondern es geht um mich. Um das, was ich tu und liebe.
Es wird immer Menschen geben, die nicht mögen, was ich trage, wo ich wohne, wie ich mein Leben gestalte.

Das ist so! Und das ist völlig ok.

Nicht in Ordnung ist dagegen, sich deshalb die Stimmung zu versauen und an seinen Werten zu zweifeln. Sich deshalb kleinzumachen, zu rechtfertigen oder gar zu entschuldigen, wo es nichts zu entschuldigen gibt.
Jede ist für ihr Leben verantwortlich und sollte deshalb auch genau da hinschauen.

Wenn also eine Kritik im Außen erscheint, dann kannst du dir diese anschauen und überlegen, warum sie dich trifft. Anschließendes änderst du das, was dich stört – aber für dich, nicht für den anderen.

Sollte es für dich keinen Grund geben, etwas anders zu machen, nur weil da jemand ist, die meint, es wäre so – dann hoch den Kopf, Nachrichten löschen und weitermachen.

Das Leben ist einfach zu kurz, um es nicht zu lieben oder auf die Meinung von Fremden zu hören.

Alles Liebe
Jana

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