Die Urlaubskarte

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Wie wir im Sommerurlaub kommunizieren und warum wir es auch machen sollten

Sommerzeit heisst Reisezeit. Viele von uns nutzen ihren Urlaub dafür um zu reisen. Sie wollen sich entspannen am Strand von Spanien oder neue Länder kennenlernen wie Marokko. Andere nutzen die Zeit zum Wandern in den Bergen oder zum Party machen auf Ibiza. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Interessen und Wünsche in der Planung für den Sommer.

Aber alle haben eins gemeinsam. Sie alle wollen den Anderen davon erzählen. Mit den Anderen meine ich das eigene soziale Netzwerk, welches nicht mit in den Urlaub genommen wird. (Manchmal nehmen wir zwar ein Teil mit und verbringen mit diesem unseren Urlaub, allerdings bleibt ein Teil meist daheim.)

Wir wollen ihnen berichten, davon wie die Wandertour in den Bergen war, wie heiss die Sonne in Spanien runtergebrannt hat oder wie exotisch die Küche in Marokko ist.

Wir haben ein Mitteilungsbedürfnis und das nicht zu knapp.

Besonders in den Sommermonaten ist es hoch, weil viele unserer Freunde im Urlaub sind. Wir erleben viel in dieser Zeit, da wir vermehrt unterwegs sind. Die gemeinsamen Abende sind für drei Wochen oder länger eher spärlich gesät. Der wöchentliche Austausch fällt dem Sommer zum Opfer und trotzdem wollen wir uns mitteilen. Trotzdem wollen wir wissen wie es dem anderen geht, wo er gerade steckt, was er macht und ob er auch an uns gedacht hat.

Wir wollen weiterhin miteinander kommunizieren. 

Unsere Erlebnisse wollen wir einfach teilen. Frei nach dem Motto:

Geteilte Freude ist doppelte Freude. 

Die Art der Urlaubskommunikation ist genauso unterschiedlich wie jeder einzelne von uns. Jeder hat so seine Vorliebe.

Ich, zum Beispiel, schreibe für mein Leben gerne Karten. Aus dem Urlaub, zum Geburtstag, Zwischendurch, zum Hochzeitstag, zu Weihnachten, einfach so. 

Ich schreibe an Alle und somit immer viele. Ich mache das gerne, weil es mir Freude bereitet. Zu wissen das der Empfänger schmunzelt beim Entdecken der Karte im Briefkasten und ich vielleicht seinen Alltag etwas aufhübschen konnte, dass lässt mein Herz höher schlagen.

Ebenso freu ich mich natürlich, wenn ich welche bekomme. Sie hängen dann alle an meiner Postkartenwand und wenn ich eine kleine Aufmunterung brauche, dann schau ich auf diese positive Wand. Toll!

Welcher der folgenden Kommunikationsarten im Sommer ist dein Favorit?

Kommunikationsarten im Sommer

  1. Die Urlaubskarte

Bevor die heutige Technik uns ereilt hat, wurde geschrieben. Mit der Hand – auf Papier. Die klassische Urlaubskarte wurde verschickt und wer viele Bekannte und Freunde hat, schrieb mehr wie eine Karte. Die Informationen waren zumeist:

  • Wetter gut
  • Essen schmeckt
  • Unterkunft sauber
  • nette Leute kennengelernt
  • Ort/ Land interessant

Dazu wurde dann eine schöne Karte mit einem passenden Motiv gekauft. Der Empfänger hat sich über diese kleine Geste immer gefreut.

2.  Die SMS

Seit es Mobiltelefone gibt werden weniger Karten geschrieben, dafür mehr SMS verschickt. Eine kurze Nachricht, dass man gut angekommen ist und das Wetter mitspielt für die Daheimgebliebenen. Diese Art der Kommunikation geht recht schnell, denn der Empfänger erhält diese Information binnen von Minuten. Persönlich wird diese Nachricht durch hinzugefügten Smileys. Pro SMS stehen, je nach Anbieter, 160 Zeichen zur Verfügung. Ganze Sätze wie auf einer Karte passen da nicht immer rein. Stattdessen wird im Stenografenstil  getextet. Da kann ich nur hoffen, dass Sender und Empfänger den gleichen Wortschatz haben. Ansonsten kann es hierbei leicht zu Missverständnissen kommen.

3.  Soziale Netzwerke im Internet

In der heutigen Zeit gibt es soviel Möglichkeiten sich übers Internet mitzuteilen – Wahnsinn.

Sei es Facebook, Twitter & Co. Die Palette ist gross und bunt.

Egal in welchem Land, auf welchem Kontinent, hinter welchem Berg wir sitzen – wir können uns immer und jederzeit mitteilen. Gepaart mit schönen Schnappschüssen wird jede Mitteilung persönlich. Die Daheimgebliebenen haben sofort ein Bild und damit eine Verbindung zum Gegenüber. Sie wissen binnen von Minuten ob alles gut ist oder nicht. Die Kommunikation kann trotz Entfernung stattfinden.

4.  Der Anruf

Wenn wir es denn gar nicht mehr aushalten, rufen wir einfach an. Heutzutage besitzt jeder ein Handy mit Auslandtarif und hat es auch immer dabei. Ein Knopfdruck und die Stimme einer lieben Person ist am Ohr.

Wir kommunizieren immer, selbst ohne Karte und ohne Anruf

Es gibt dann noch die Menschen die von den oben genannten Möglichkeiten keinen Gebrauch machen. Sie schreiben weder Karten noch SMS noch rufen sie an.

Warum wohl? Weil sie eben im Urlaub sind. In dieser Zeit machen sie nicht nur frei von der Arbeit, sondern auch zusätzlich Urlaub von der Kommunikation mit Freunden und Bekannten.

Dies geschieht nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus dem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung. Einfach mal auf Pause drücken und nicht gleich jeden kontaktieren, weil etwas spannendes gewesen ist. Den Moment geniessen, nur für sich und seine Liebsten. Die Seele baumeln lassen. Diese Botschaften sind es die mit einer nicht geschriebenen Karte Ausdruck finden.

Meine Botschaft an dich

Egal wer wann wie lange und wo im Urlaub ist:

  • Wir wollen immer mit unseren Liebsten kommunizieren.
  • So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Kommunikationsarten.
  • Kommunizieren heisst sich miteinander verbinden. In Verbindung sein und bleiben.
  • Kommunizieren bedeutet ein lebendiges Miteinander.

Egal welche Kommunikationsart im Sommer deine ist, alle haben die gleiche Botschaft:

  • Ich hab an dich gedacht.
  • Du bist mir wichtig.
  • Ich möchte in Kontakt mir dir bleiben.
  • Ich lasse dich an meinem Urlaub teilhaben.
  • Mir ist wichtig, dass du weisst, es geht mir gut

In diesem Sinne:

  • Lass es dir gut gehen.
  • Geniesse den Sommer.
  • Erlebe schöne Moment.
  • Entspanne dich.
  • Komm gesund zurück.

Und lass mal von dir hören 🙂

Das Miteinander darf leicht sein und Kommunikation auch!

Sonnige Grüße

Jana

Bildquelle: www.pixabay.com

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