Wie du deine Kommunikation in Fluss bringen kannst

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Kennst du das auch? Mitten im Gespräch will dir einfach nicht einfallen, was du gerade sagen wolltest. Beim Versuch etwas zu Papier zu bringen, sei es eine Bewerbung oder ein Artikel, hast du das Gefühl, in deinem Kopf existiert nicht ein Wort. In einem Konfliktgespräch sind alle gesammelten Argumente weg, trotz intensiver Vorbereitung. Von neuen Ideen und Überlegungen keine Spur.


Ich kenne diese Situationen. Diese Momenten in denen ich denke „Nun ist es aus mit mir. Mir will einfach nichts Gescheites einfallen.“ Ich verkrampfe in meinen Überlegungen. Das Denken tut dann beinah weh. Kopfweh macht sich breit. Und je mehr ich angestrengt weiter überlege, um so mehr schmerzt mein Kopf. Starr und fest fühlt er sich an. Wie eine Mauer durch die nicht ein Gedanke huschen will.

Frage:

Egal in welcher Situation das oben Beschriebene geschieht: Wie hilfreich ist das krampfhafte Weiterüberlegen? Wie oft bist du durch angestrengtes Nachdenken auf die richtigen Argumente gekommen?

Ich behaupte – in den seltensten Fällen. Oft fallen uns die besten Ideen dann ein, wenn wir unbeschwert sind. Voller Leichtigkeit und ohne Druck. Dann purzeln sie einfach so aus uns heraus. Die Worte, die Ideen, die Argumente. Den je entspannter unser Körper, desto entspannter unser Geist.

Und auch für die Kommunikation bedeutet das: Je entspannter du bist, desto eher fallen dir die passenden Argumente ein. Desto eher bist du bereit zuzuhören. Desto eher entsteht ein angenehmes Gespräch mit positiven Momenten.

Allerdings, wie oft spüren wir unsere Angespanntheit und wie oft folgen wir unserem Impuls, diese zu beseitigen? Selten. Wir achten in der Kommunikation selten auf die Umstände, ob es im Raum stickig ist, ob wir Hunger haben, sich unser Kopf voll anfühlt, wir nicht mehr sitzen können. Dabei ist das so wichtig, genau darauf zu achten. Die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und dann zu nähren. Tun wir das eben nicht, dann kann es eben passieren, dass der Schädel brummt.


Möglichkeiten deinen Geist in Bewegung zu bringen

1. Raus an die frische Luft

Es gibt Gründe, warum große Politiker bei wichtigen Gesprächen draussen sind. Sicherlich, die Sauerstoffzufuhr schadet nie beim Denken. Allerdings gibt es da noch einen weiteren Grund.

Draussen an der frischen Luft – da bist du nicht eingesperrt oder umgeben von Mauern. Hier draußen im Park oder im Garten da gibt es keine Begrenzung. Deine Umgebung wirkt auf dich, auch wenn du es nur unbewusst wahr nimmst.

Wenn du mir nicht glaubst, dann teste es aus. Führe ein positives leichtes Gespräch in einem dunklen Raum mit wenig Licht. Ich bin davon überzeugt, es wird dir schwer fallen. Du wirst dich anstrengen müssen, damit du in der positiven Grundhaltung bleibst. Die Gefahr ist hoch, dass diese triste Umgebung dich ebenso trist macht.

2. Bewegung

Warum ein Gespräch nicht bewusst beim Spaziergehen führen? In diesem Moment bist du in Bewegung. Dein Körper und dein Geist gleichzeitig. So wie du beim Gehen jeden Muskel in Bewegung bringst, genauso bringst du deinen Geist in Bewegung. Frei nach dem Motto: Aussen wie Innen. Sitzen wir bei harten Konflikten stattdessen fest auf unserem Stuhl, dann kannst du die  Anspannung noch Stunden später in deinen Muskeln nachempfinden. Wie Muskelkater fühlt es sich an und dass, obwohl du nur ein Gespräch geführt hast.

3. Lockerungsübungen

Springe, tanze, gehe ins Fitnessstudio, lauf eine Runde um den Block, folge den Bewegungen deines Körpers – wenn dir einfach die passenden Worte nicht einfallen wollen. Wenn du krampfhaft eine Bewerbung schreiben willst oder einen Blogartikel oder Argumente für das Gespräch mit dem Chef suchst. Wenn du spürst, dass sich in deinem Kopf eine Mauer bildet und nicht ein Wort hindurch huschen kann, dann brich diese Mauer auf. Nicht mit weiter denken, sondern mit Bewegung. Konzentriere dich nicht auf deinen Geist, sondern auf deinem Körper. Schüttle ihn durch. Mach dich Locker. Power dich aus. Gib deinen Gedanken eine Pause. Es funktioniert. Warum? Weil du anschließend in eine Entspannung kommst. Diese hilft dir, die passenden Worte zu finden. Ganz leicht und ohne Anstrengung.

Schiller sagte mal „Das bloße Denken ist grenzenlos,{…}“ Also warum schränken wir uns dann manchmal selber ein?


Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken, Ausprobieren und Erleben.

Für kleine Hilfestellungen in der Umsetzung kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Sowohl per Email als auch persönlich bin ich als Unterstützung für dich da.

Das Miteinander darf leicht sein und Kommunikation auch!

Sonnige Grüße

Jana

Bildquelle: www.pixabay.de

5 Gedanken zu “Wie du deine Kommunikation in Fluss bringen kannst

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