Erinnerung an unser inneres Kind

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Kinder triggern uns, weil sie echt sind und wir nicht.

Weil sie ihre Träume leben, die Welt entdecken und neue Dinge ausprobieren. Sie denken weder an den Nachbarn und sein Gezeter. Noch an die Kollegin und ihren neidischen Blick. Noch an Konfektionsgrößen und die falsche Kleiderwahl.

Kinder machen es einfach. Sie machen es, weil es eine Freude ist, sich zu entdecken und damit auch die Welt. Weil es eine Freude ist, viele bunte Erfahrungen zu sammeln und somit immer mehr zum eigenen Kern vorzudringen.

Sie machen solange, bis wir Erwachsenen kommen und ihnen sagen, dass sie das nicht machen sollen, weil … oft folgen hier Argumente die wir uns schlüssig reden, aber im Kern nicht sind.

Das einzige Argument was dann wirklich authentisch wäre, ist der Satz, dass uns ihr Verhalten daran erinnert, was wir verpasst haben. Das wir traurig über nicht genutzte Chancen sind und wir uns jetzt zu ‚was auch immer‘ fühlen, es dennoch zu tun.

Das wir durch ihr Verhalten an unsere Kindheit erinnert werden und daran, dass wir es vielleicht nicht so gut hatten. Dass die Umstände echt mies waren, in denen wir aufgewachsen sind und das unsere Eltern uns nicht gesagt haben, wie lieb sie uns haben.

Das wahrzunehmen, zu fühlen und dann zu kommunizieren, das wäre authentisch. Doch wir trauen uns nicht, weil wir denken, wie sähe das dann aus.

Kinder handeln nicht, um uns zu verletzen. Das, was uns triggert und schmerzt, ist die Erinnerung an unser inneres Kind.

Alles Liebe,

Jana

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