Der Endgegner heißt Angst

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Es gibt fünf Gefühle auf der Welt und damit in uns:

Freude, Wut, Scham, Angst und Neid.

Verschiedene Internetseiten bieten unterschiedliche Gefühle an. Da darf jede von euch für sich entscheiden, was sich gut und sinnvoll anfühlt.

Ich empfinde die oben genannten Gefühle als die Grundlage aller anderen Gefühle. Anders gesagt, alle anderen Gefühle die wir in jeweiligen Gefühlslisten finden, entspringen dieser Basis.

Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, am Ende gibt es nur zwei Gefühle:

Freude und Angst.

Alles andere ist eine Ableitung davon.

Egal ob die Liebe, Wut, Eifersucht oder Vorfreude.

Wenn wir vom Kopf verstehen, dass das der Ursprung ist und all unser Handeln danach ausgerichtet ist, würden wir auch verstehen, warum wir lange in bescheidenen Situationen aushalten.

Warum wir uns mit Menschen umgeben, die uns nicht guttun.

Wieso wir einer Arbeit nachgehen, die uns nicht erfüllt.

Aus welchen Gründen wir zu viel Schokolade essen und Alkohol trinken.

Das alles tun wir, weil wir Angst haben, denn würden wir aus Freude handeln, dann, wären all diese Umstände ein Glückstreffer für uns.

Doch da einige eben nicht in glücklichen Umständen leben, kann es nicht die Freude sein, die hier gerade die Hosen anhat.

Es ist die Angst.

Die Angst ist der Endgegner.

Auch ich habe es lange nicht wahrhaben wollen, dass ich täglich mit meinen Ängsten konfrontiert bin. Zum Beispiel, als ich einem Vollzeitjob nachgegangen bin, obwohl die Arbeitszeiten nicht kompatibel mit meinem Kind waren. Doch ich hatte Angst, dass wir verhungern. Also habe ich die Umstände hingenommen, ohne sie zu ändern.

Es geht gar nicht so sehr um die große Angst. Wie beim Fallschirmsprung oder Tätowieren. Vielmehr geht es um die Angst im Alltag. Die Angst um dein Kind. Die Angst, dass es in der Schule gemobbt wird. Die Angst, es deinen Schwiegereltern Recht machen zu müssen, weil sie dich sonst nicht mögen. Die Angst, deinen Job zu verlieren, weil du deinem Chef die Meinung gesagt hast.

All das sind Ängste, die so real sind und gleichzeitig so klein und unscheinbar. Doch genau diese Ängste beeinflussen unser Handeln und sorgen dafür, wie wir uns fühlen und ob wir verantwortlich damit umgehen oder Fremden die Schuld geben, weil es wieder nicht geklappt hat mit dem Nachbarn.

Und waren die Ängste berechtigt?

Auf der einen Seite schon, doch auf der anderen Seite eben auch nicht.

Warum?

Weil es immer Lösungen gibt. Immer eine Idee, wie es anders gehen kann. Doch die Angst vor diesem Schritt, vor der Veränderung, ist oft so groß, dass wir wie ein gelähmtes Kaninchen in der Grube sitzen und den Ausweg nicht sehen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, trotz Angst zu handeln und das die Angst nie weg sein wird.

In manchen Bereichen ist sie weniger, in anderen verschwunden. Dafür kommen neue Ängste dazu.

Die große Frage ist doch: Willst du dein ganzes Leben Angst haben oder der Angst in die Augen schauen und dann trotzdem handeln?

Alles Liebe,

Jana

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