Von Aushalten, Einhalten und Innehalten 

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Verschiedene Menschen haben verschiedene Strategien im Umgang mit Konflikten oder Situationen, die sie nicht mögen.

Sei es der Small Talk mit den Kollegen oder das Geschäftsessen mit dem Vorgesetzten.

Sei es der Elternabend in der Kita oder das freundliche Nachfragen der Nachbarin.

Sei es das Familienfest daheim oder der Kurzurlaub bei der Verwandtschaft.

Das alles sind Momente, die sich einfach anhören, doch für die eine oder andere unter uns ein wahrer Kraftakt ist.

Wie geht ihr damit um?

Die meisten von euch wählen die Strategie des Aushalten.

Frei nach dem Motto „Ich halte das aus, nehme mich zurück und dann wird es auch bald vorbei sein.“ Das klingt ehrenhaft, ist es allerdings nicht.

Aus mehreren Gründen.

  1. Ihr bekommt für das Aushalten keine Belohnung. Weder von eurem Partner noch von irgendwem anders. Oft belohnt ihr euch selber, indem ihr einfach ein Stück Kuchen mehr esst oder ein Glas mehr trinkt oder dann endlich die Handtasche ergattert, für die es keine Notwendigkeit gibt, nun aber ein Grund. Klingt verlockend, schadet euch aber. Entweder seid ihr irgendwann unzufrieden mit euerem Gewicht oder mit euerem Kontostand.
  2. Ihr seid nicht hier auf der Welt um irgendetwas AUSZUHALTEN. Wer etwas aushält, der verpasst sich und die Chance, es anders zu machen. Wer etwas AUSHÄLT ist passiv an seinem Leben interessiert, nicht aktiv. Wer etwas AUSHALTEN muss, dem geht es nicht gut, da beim AUSHALTEN unsere Persönlichkeit leidet. Leidet unsere Persönlichkeit, leiden wir und werden krank.

 

Kurz gesagt: Aushalten ist nicht gesundheitsfördernd. 

 

Deswegen, meine Idee: Statt Aushalten, einhalten und innehalten.

Sobald du in eine Situation kommst, in der du merkst, wie du in deine Aushalten Position erstarrst, kurz schütteln und innehalten. Schau dich um, wo du bist und wer da gerade um dich rum ist. Atme und dann mach dir bewusst, du musst keine Umstände aushalten. Du darfst immer reagieren und agieren. Du darfst jeder Zeit jede Situation verlassen, in der du dich nicht wohlfühlst. Vielleicht nicht tonlos, doch selbst das ist jeder Zeit möglich.

Wenn du denkst, das ist leichter gesagt wie umgesetzt, dann sei in dir einfach diesen Moment bewusst. Erlebe ganz klar, was das gerade passiert, was du denkst und fühlst. Und dann entscheide für die nächste Situation im Vorfeld, wie du reagieren wirst. Du baust dir sozusagen im Vorfeld deine Strategie, in dem du nach innen gehts und auf dich schaust. So bist du vorbereitet und musst nichts mehr aushalten.

Alles Liebe,

Jana

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