In der Weihnachtskommunikation gibt´s so manche Leckerei 

 

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In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei

Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei ….


Wäre das nicht großartig, wenn es ein einfaches Rezept gäbe, um die Kommunikation an den Feiertagen zu versüssen? Oder gar vorzubereiten, um sie nur noch aus dem Froster zu nehmen? Einfach auftauen lassen und dann kann nichts mehr schief gehen.

Was soll ich euch sagen, es gibt leider kein Patentrezept, um unbeschadet durch die Feiertage zu kommen.

Was ist anders an Weihnachten?

Faktisch gesehen ist Weihnachten nur einmal im Jahr.

Alle haben zur selben Zeit frei.

Geschäfte und andere Ablenkungsmanöver haben geschlossen.

Und alle wollen es schön haben. Gemütlich. Friedlich. Besinnlich.

Und das ist wahrscheinlich schon der größte Knackpunkt.

Die hohe Erwartungshaltung!

Ich finde, das du oder ich sie haben, ist völlig ok. Ja, fast normal. Dass wir sie aber nicht kommunizieren, ist dann der größte Fehler den wir machen können.

Wie sollen die anderen wissen, was ich mit wünsche vom Fest, wenn ich es nicht ausspreche?

Damit mein ich nicht:

  • sage was du nicht willst oder

Beispiel:

Nicht dass du wieder Truthahn machst. Der war im letzten Jahr echt scheußlich.

Und wehe deine Freunde kommen einfach am 24.12. zum Abendessen vorbei.

  • benennen, was dich an den anderen Familienmitglieder stört während der Feiertage

Beispiel:

Immer musst du diese Märchen gucken.

Sogar an Weihnachten trägt du deine Jogginghose.

Du schmeckst das Essen immer zu salzig ab.

Ich meine, sage klar und deutlich:

1. was deine Bedürfnisse in Bezug auf Weihnachten sind

Werde dir – am Besten schon 4 Wochen vor dem Fest – darüber klar, welche Bedürfnisse du mit Weihnachten verbindest und welche du dir erfüllen möchtest.

Beispiel:

  • Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit  —> Besuch bei der Familie oder Freunden
  • Bedürfnis nach Genuss  —> es wird gekocht, was es sonst nicht so oft im Alltag gibt
  • Bedürfnis nach Kultur —> Besuch eines Weihnachtskonzerts
  • Bedürfnis nacht Entspannung —> auf der Couch liegend Märchen schauen
  • Bedürfnis nach Miteinander —> Spieleabend mit Freunden
  • Bedürfnis nach ….

Was sind deine Bedürfnisse an Weihnachten? Und welches ist dein Favorit? Hinterlasse mir doch bitte unten in den Kommentaren dein Bedürfnis samt Umsetzung. Ich freu mich auf deine Gedanken und Ideen,

2. wie du dir die freie Zeit gerne einteilen möchtest

Kommuniziere klar und direkt, wie du dir die Feiertage zeitlich vorstellt.

  • Möchtest du am 24.12 daheim sein oder bei deinen Eltern?
  • Möchtest du an den Feiertagen alle Verwandten besuchen?
  • Möchtest du die Weihnachtsmesse besuchen?
  • Möchtest du abends in die Disco?
  • Was möchtest DU?

3. was du dir von den Anderen wünscht

Werde dir darüber klar, was du dir von den Anderen wünscht. Dürfen deine Kinder Freunde einladen? Ist es ok, wenn dein Mann abends – statt einer Musiksendung – doch den Thriller schaut? Wünscht du dir ein schmackhaftes Essen samt schön gedeckten Tisch?

Dann kommuniziere es!

Niemand kann Gedanken lesen. Weder du – noch dein Umfeld. Also probiere es erst nicht. Und wenn doch, dann nicht an Weihnachten.

Spreche eine klare Ich – Botschaft und die Chance auf Verständnis steigt.


Jeder darf seine Ideen mitteilen

Besonders mit Teenager ist das schwierig. Da will Mama, dass alle abends zusammen sind und gemeinsam „Mensch ärger dich nicht“ spielen und der Teenager würde viel lieber mit Freunden um die Häuser ziehen.

Der erste Schritt für eine gelungene Kommunikation ist, dass ALLE ihre Wünsche äußern dürfen.

Gibt es diesen Raum nicht, werden eigene Wünsche unterdrückt. Die Stimmung sinkt. Die Breitschaft für gemeinsame Unternehmungen hat Ladehemmungen. Der Streit unter dem Weihnachtsbaum ist vorprogrammiert.

Und was war dann der Auslöser? Eine scheinbar unbedeutende Aussage, ein Witz am Rande oder ein falscher Blick.

Darf aber jeder etwas sagen und wird auch angehört, dann kann darüber gesprochen und verhandelt werden. Nur durch eine offene und ehrliche Haltung – gerade an den Weihnachtstagen – kann Streit verhindert werden.

Schließlich soll dem Fest der Feste ja nichts die Stimmung verderben.


Mein Weihnachtsgedicht für Euch

Wo ist das Rezept geblieben von der Kommunikation, die wir lieben?

wer hat das Rezept verschleppt.

 

Na, dann müssen wir es machen einfach – frei nach Schnauze lachen,

Schmeißt die Ohren an

und ran!

 

In der Weihnachtskommunikation gibt es manche Leckerei

Zwischen Hören und Sagen macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei

 

Brauchen wir nicht Schokolade, Zucker, Honig und Succade

und ein bisschen Zimt? schon stimmt´s.

 

Gedichte, Lieder und Anekdoten verrühren

zwischendurch einmal probieren

und zum Schluss das dicke Ei

die Kommunikation ist vorbei.

 

In der Weihnachtskommunikation gibt es manche Leckerei

Zwischen Hören und Sagen macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei

 

Bitte mal zur Seite treten, denn wir brauchen Platz zum Reden.

Sind die Münder rein? au fein!

 

Sind die Themen, die wir besprechen, erstmal in den Raum gewichen,

warten wir gespannt  – verrannt.

 

In der Weihnachtskommunikation gibt es manche Leckerei

Zwischen Hören und Sagen macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei

 


Frohe Weihnachten und eine entspannt fröhliche Kommunikation mit ganz viel Leichtigkeit und Lachen.   


Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken, Ausprobieren und Erleben.

Für kleine Hilfestellungen in der Umsetzung kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Sowohl per Email als auch persönlich bin ich als Unterstützung für dich da.

Das Miteinander darf leicht sein und Kommunikation auch!

Sonnige Grüße

Jana

Bildquelle: www.pixabay.de

2 Gedanken zu “In der Weihnachtskommunikation gibt´s so manche Leckerei 

  1. Tami schreibt:

    Ein wirklich passender Beitrag zur Zeit. Man macht sich ja doch oft keine Gedanken darüber, wie man etwas mitteilen will. Oder man fragt sich, ob man es überhaupt sagen will. Mut machen ist dein Thema. Und das hilft. Man muss sich mehr mit sich selbst beschäftigen. Nur so kann man sich so mitteilen, wie man es gerne möchte.
    Lg Tami

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    • janaludolf schreibt:

      Liebe Tami,

      „Mut machen ist dein Thema“ – DANKE für dieses wunderschöne Kompliment. Ich freue mich, wenn meine Artikel / meine Ideen Mut machen – die eigene Kommunikation zu leben. Mit all ihren Ecken und Kanten. Damit sich am Ende jeder gehört / verstanden / gesehen fühlt.

      Sonnige Grüße
      Jana

      Gefällt mir

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