Worte können Waffen sein

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oder Kommunizieren bedeutet Verantwortung zu übernehmen

Wir kommunizieren täglich. Sowohl verbal wie nonverbal. Ebenso via Mail oder SMS. Jede Art von Kommunikation bedeutet auch, dass wir zueinander in Beziehung treten. In jedem Gespräch öffnen wir uns dem Gegenüber und geben ein Stück von uns Preis. Selbst bei der Bäckersfrau – schließlich weiß sie nun welche Brotart wir mögen. Diese Offenheit geht demzufolge auch von seitens des Gesprächspartner aus. Er oder Sie öffnen sich uns und zeigen einen Teil ihrer Persönlichkeit.

Wir führen am Tag viele verschiedene Gespräche und in jedem Gespräch sind wir anders drauf.

Mal mehr oder weniger konzentriert.

Mal mehr oder weniger lustig.

Mal mehr oder weniger interessiert.

Mal mehr oder weniger …


Manchmal finden wir unseren Gesprächspartner echt super spannend und aufregend.

Manchmal finden wir unseren Gesprächspartner echt super langweilig und fad.

Manchmal suchen wir uns unseren Gesprächspartner aus.

Manchmal sucht sich uns unser Gesprächspartner aus.

Manchmal freuen wir uns über einen regen Austausch.

Manchmal strengt uns dieser Austausch echt super an.

Manchmal …


Und manchmal merken wir gar nicht wie wir andere mit unseren Worten verletzen.

Das Worte auch Waffen sein können, verstehen manche Leute einfach nicht. 

Ein unbedacht gesagtes Wort – im Streit –  kann zu einer Katastrophe führen.

Ein unbedacht gesagtes Wort – als Scherz gemeint im Smalltalk – kann zu öffentlichen Bloßstellungen führen.

Ein unbedacht gesagtes Wort kann …


Ein unbedachtes Wort zu einem Kind kann zu unsichtbaren Narben führen, die schwer zu heilen sind.

Ein unbedachtes Wort zu einem Kind kann Unsicherheit und Angst auslösen.

Ein unbedachtes Wort zu einem Kind kann …


Ein nicht gesagtes Wort kann zu Einsamkeit und Traurigkeit führen.

Ein nicht gesagtes Wort kann Freundschaften beenden.

Ein nicht gesagtes Wort kann …


Mit jedem Wort, dass wir sagen, berühren wir unser Gegenüber.

Ob wir wollen oder nicht, wir lösen etwas in ihm aus.

Entweder ein freudiges Gefühl von Nähe, Anerkennung und Wertschätzung.

Oder ein beklemmendes Gefühl von Unsicherheit, Nervosität und Ablehnung.

In jedem Gespräch zeigen wir ein Teil von uns. Wir öffnen uns. Wir nennen unsere Meinung. Wir zeigen unsere Gefühle. Wir sprechen über unsere Träume und Wünsche. Wir lassen unseren  Ärger raus, ebenso wie unsere Wut.

Im Gegenzug zeigt sich unser Gesprächspartner. Mit all seinen Träumen, Wünschen und Ängsten.

Dieser Austausch, diese Nähe mit Menschen ist ein Geschenk.

Und mit Geschenken sollten wir behutsam und sorgsam umgehen.

Wir sollten sie wertschätzen und dankbar für sie sein.

Stattdessen treten manche Menschen dieses Geschenk mit Füssen.

Sie machen sich lustig über gezeigte Gefühle, genannte Ängste und geträumte Visionen.

Sie benutzen Wörter um andere zu verletzen, sie zu demütigen oder ihren Willen zu brechen.

Sie benutzen Wörter um ihre Macht zu demonstrieren und zu erweitern.

Sie benutzen Wörter um sich besser zu fühlen, ohne dabei auf den anderen Rücksicht zu nehmen.


Kommunikation und Verantwortung

In jedem Bereich unseres Lebens übernehmen wir Verantwortung.

Schon als Kind wird uns gesagt: Du musst Verantwortung übernehmen.

Für deine Kinder, für deine Familie, für deine Firma, für dein Leben, für deine Zukunft, für …!?

Warum also nicht mal Verantwortung für die eigene Kommunikation übernehmen?

Für die Worte die wir sagen und für die, die wir nicht sagen?

Für unser Lieblingswort?

Für die Art und Weise wie wir es sagen?

Für die Tageszeit, an der wir am liebsten quatschen?

Für unser liebstes Kommunikationsmittel?

Für …


Dafür, dass wir mit anderen ins Gespräch kommen.

Dafür, dass wir für einen kleinen Moment in ihre Welt eintauchen dürfen.

Dafür, dass wir für einen Augenblick eine Verbindung zu einem anderen Menschen haben.

Dafür, dass wir Geheimnisse und Träume erfahren.

Dafür, dass wir …

Dafür, dass wir uns zeigen.


Jedes Lebewesen hat Ohren und ich behaupte, auch Pflanzen nehmen unsere Kommunikation wahr.

Jedes Lebewesen ist wertvoll und einzigartig.

Jedes Lebewesen ist ein Geschenk.

Und genauso sollten wir uns behandeln. Wir ein Geschenk.

Und nicht absichtlich mit Worten verletzen und kaputt machen.

Mit Absicht das Wort als Waffe gebrauchen.


Fazit

  • Übernimm Verantwortung für DEINE Kommunikation
  • Sei dir darüber klar was du zu wem sagst – immer und überall
  • Wähle deine Worte/ Kommunikation sorgfältig 
  • Gib immer Obacht über dass, was du wie zu Jemandem sagst
  • Hörst du Worte die dich verletzen – sage es laut und deutlich

Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken, Ausprobieren und Erleben.

Für kleine Hilfestellungen in der Umsetzung kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Sowohl per Email als auch persönlich bin ich als Unterstützung für dich da.

Das Miteinander darf leicht sein und Kommunikation auch!

Mit sonnigen Grüßen

Jana

Bildquelle: www.pixabay.com

5 Gedanken zu “Worte können Waffen sein

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