Loslassen und Leichtigkeit spüren

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Startklar

Vor kurzem habe ich einen Artikel zum Thema Leichtigkeit geschrieben. Wie ich mehr Leichtigkeit in meinem Leben haben möchte, welche Wege ich dafür gehen will und was ich mir davon erhoffe. Leichtigkeit ist mein Wort für 2016.

Und wie das dann eben so ist mit dem Universum – zack. Ich wurde auf dem Blog www.reiseum.de auf die laufende Blogparade aufmerksam. Allein der Titel faszinierte mich „Mit leichtem Gepäck.“ Genau das was ich will, jetzt und für immer. Mit Leichtigkeit mein Leben leben. Mit kleinem Gepäck von A nach B.


Was bedeutet leichtes Gepäck für mich

Unter diesem Aspekt gibt es viele Dinge die ich damit verbinde.

Sei es weniger Klamotten mit in den Urlaub nehmen. Schließlich trage ich eh nie alles und die geringe Auswahl entspannt zusätzlich.

Sei es, daheim zu entrümpeln. Das mache ich mindestens einmal im Jahr. Da krieche ich in alle Schränke und Ecken und bin überrascht was ich da finde. Das Meiste benötige ich nicht und somit wird ersatzlos ausgemistet. Der einzige Punkt in meiner Wohnung der davon verschont bleibt, ist mein Bücherregal. Bücher kann ich nicht genug haben und irgendwann lese ich jedes Buch ein zweites Mal. Ganz bestimmt.

Sei es, das ich mich (mehr) sportlich betätige, damit mein Körpergewicht im Bereich von leichtem Gepäck stabil bleibt.

Sei es, dass ich mit meiner Vergangenheit Frieden schließe und annehme was war. Die gemachten Erfahrungen als wertvoll ansehe und dankbar dafür bin. Schließlich haben sie mich dahin gebracht, wo ich gerade bin. Meine Erfahrungen unterstützen mich in meinem täglichem Tun. Das Akzeptieren dieser,  ohne wehmütig zu sein oder verärgert, dass entspannt und lässt mich mit Leichtigkeit in meine Zukunft schauen.

Mein Hauptaspekt im Bezug auf „mit leichtem Gepäck reisen“ liegt allerdings (wie sollte es anders sein) auf der Kommunikation. Das mag sich jetzt unvereinbar für dich anhören, lass ich mich dir erklären.


Leichte Kommunikation

Wir reden jeden Tag. Lang und intensiv. Kurz und nebenbei. Beides kann uns bereichern. Beides kann uns aber auch wertvolle Lebenszeit raubern. Tobias Beck beschreibt das sehr anschaulich. Klick dich rein und lass dich aufklären über die bewohnerfreie Zone.

Unsere Wortwahl bestimmt die Richtung des Gespräches. Reden wir wertschätzend und wohlwollend, kann das Gespräch in eine positive Richtung gelenkt werden. Reden wir abwertend und bewertend, dann wird diese Gespräche anders verlaufen wie das erste. Unsere Worte können Waffen sein. Unser Worte können Streit schlichten, aber auch Konflikte entstehen lassen. Unsere Sprache kann bedürfnisorientiert sein. Unsere Sprache kann authentisch sein. Unsere Sprache kann anderen Angst machen, weil wir eine gewaltvolle Sprache verwenden. Mit unseren Aussagen können wir Menschen verletzten. Mit Absicht und ganz ohne Grund. Unsere Sprache ist ein gewaltiges Instrument und nicht jeder ist sich dessen bewusst.

Alles was wir denken und aussprechen wirkt nicht nur nach Aussen. Es wirkt auch nach Innen. Benutzen wir negative Worte – wirkt das auf und in uns. Worte der Verbitterung. Worte des Neides. Worte der Missgunst. Wir laufen Gefahr in eine Spirale von negativen Denkmustern hineingezogen zu werden und darin zu ertrinken. Die Worte, die für Andere bestimmt sind, wirken ebenso bei uns. Krankheiten können entstehen. Sowie physisch wie psychisch.

Denke und sprechen wir positive, wertschätzend und wohlwollend, dann strahlen wir das aus. Wir lächeln mehr. Wir schauen mit offenen Augen. Sind interessiert an unserem Gegenüber. Finden in Konflikten die Lösungswege. Sehen in Streitgesprächen die gemeinsame Basis.


Mein Anliegen

Lass los. Rede mit Leichtigkeit und reise so mit leichtem Gepäck.

  • Sprich ohne Verurteilungen.
  • Schiebe nach dem ersten Eindruck noch einen zweiten hinterher. Warum? Weil der erste Eindruck eine Momentaufnahme ist. Und wenn du Pech hast, dann war der erste Zeitpunkt ein ungünstiger.
  • Lass deine Bilder im Kopf los und geh wertfrei auf deinen Gesprächspartner zu.
  • Verallgemeinerungen lenken von der Individualität ab. Aus diesem Grund  – gebe sie auf.
  • Benutze positive Worte und schmeiss die negativen über Bord. Sie ziehen dich und deinen Gesprächspartner  emotional eh nur runter.

Klar, es gibt Tage da kann ich das alles super toll umsetzen und dann gibt es noch die anderen Tage. Dafür habe ich mein Lieblingswort. Leichtigkeit. Spreche ich es aus – gedanklich oder laut – werden mir blitzschnell meine Werte bewusst. Dreimal tief durchgeatmet und dann kann ich mit leichte Gepäck weiterreisen.


Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken, Ausprobieren und Erleben.

Für kleine Hilfestellungen in der Umsetzung kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Sowohl per Email als auch persönlich bin ich als Unterstützung für dich da.

Das Miteinander darf leicht sein und Kommunikation auch!

Sonnige Grüße

Jana

8 Gedanken zu “Loslassen und Leichtigkeit spüren

  1. Christian schreibt:

    Hallo Jana,
    einen sehr schönen Artikel hast du da geschrieben. Da ist selbst beraterisch tätig bin, kann ich deine Regeln für eine „leichte“ Kommunikation vollkommen nachvollziehen. Der Einsatz unserer Sprache ist so immens wichtig und lenkt die Richtung des Gespräches. Ohne eine vernünftige innere Haltung ist das aber auch sehr schwierig.

    Ich habe deinen Artikel über die Blogparade bei Reiseum gefunden und nehme selbst daran teil. Meinen Artikel findest du unter:
    http://www.worldonabudget.de/das-leben-leichter-machen/

    Dort beschreibe ich wie ich nach und nach meinen Besitz ausmiste – sogar meine Bücher… 😉

    Liebe Grüße
    Christian

    Gefällt 1 Person

    • janaludolf schreibt:

      Hallo Christian,
      vielen Dank für deine Worte. Es ist schön zu lesen, dass auch andere Berater die „leichte“ Kommunikation anwenden. Deinen Beitrag habe ich gelesen und bin fasziniert, wie viel Besitz wir wirklich brauchen. Ich glaube, da muss ich nochmal in meinem Haushalt spazieren gehen. 😉

      Mit sonnigen Grüßen
      Jana

      Gefällt mir

  2. swisstravelgirl schreibt:

    „mit leichtem Gepäck reisen“ – das kann durchaus auch zweideutig gesehen werden…. Leichtes „geistiges“ Gepäck. Mal nix planen und sich keinen Kopf machen. Und einfach reisen.

    Gefällt 1 Person

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